Janina Benz

Florian Eisenbach: We’re currently at a very exciting yet tricky juncture, faced with vast technical possibilities and the need for security and privacy. Florian Eisenbach: Wir befinden uns in einem interessanten Spannungsfeld zwischen technischen Möglichkeiten und dem Bedürfnis nach Sicherheit und Privatsphäre.

Janina Benz: Hi Florian – could you briefly introduce yourself to our readers?

Florian Eisenbach: Of course. My name’s Florian Eisenbach and I’m the Webciety project manager for CeBIT.

JB: How long has CeBIT Webciety been around, and what’s the motivation behind the concept?

FE: Webciety is now entering its fourth year. In just a very short time, it’s grown into a key attraction at CeBIT. Webciety is dedicated to solutions for a digitally networked economy. The exhibition doesn’t just attract people because of its content – it also boasts an eye-catching, avant-garde booth design, and includes an expert conference on the hottest issues surrounding Internet society. All content is also streamed live online, so people can experience Webciety from anywhere in the world, as well as on site at CeBIT in Hanover.

JB: What are Webciety’s long term goals?

Florian Eisenbach

FE: Obviously we want to (and are going to) continue to expand and build on this successful concept, both in terms of the exhibition and the conference. We’re also developing new participation methods tailored to the needs of the Internet industry.

JB: You’re surrounded by startups and entrepreneurs every day. Which part of your work do you find most inspiring?

FE: The Internet industry is one of the most dynamic industries there is. Even just the speed of online innovation is breathtaking. As the manager of Webciety, I’m fortunate to be able to work with all kinds of creative minds. Lots of startups use CeBIT as a springboard to launch successful digital businesses.

JB: The Facebook generation, living and working online, managing trust – what role do you think issues like these will play in the future? Are there limits to the digital world, and if so, where do they lie in social business?

  

EF: We’re currently at a very exciting yet tricky juncture, faced with vast technical possibilities on one hand and the need for security and privacy on the other. This issue is going to become increasingly important in future, including for Webciety – as are all issues relating to social enterprises.

JB: I noticed that the CEO of Seedmatch, Jens-Uwe Sauer, who’s also on the CODE_n jury, is promoting the issue of crowd funding as part of Webciety. How suited is crowd funding to widespread use?

EF: Crowd funding is still relatively unknown in Germany and is only beginning to establish itself. But it’s a very promising financing method. We look forward to outlining the principle of crowd funding in detail at the Webciety Conference and showing how it works live on stage.

JB: Some say startups and young entrepreneurs are cut from a different cloth than the rest of us. What do you think – do you see certain characteristics more often than others in young entrepreneurs, and if so, what are they?

FE: Lots of startups have an unconventional approach, which I see reflected on many levels in the way we work together with them. Most of them know exactly what they want, and I really appreciate that. We provide participation opportunities to startups in all phases: showcasing their ideas in an entrepreneur contest as part of the Webciety Conference, offering them an 80%-funded booth as part of our Young & Innovative joint stand, or simply providing a home base for startups that have reached market maturity.

JB: Thank you very much and see you at CeBIT!

 

 Janina Benz: Hallo Florian, würdest du dich unseren Lesern bitte kurz vorstellen?

Florian Eisenbach: Gerne. Mein Name ist Florian Eisenbach und ich bin bei der CeBIT Projektleiter der Webciety.

JB: Wie lange gibt es die CeBIT Webciety schon und welche Motivation steckt hinter dem Konzept?

FE: Die Webciety geht mittlerweile ins vierte Jahr. Innerhalb kürzester Zeit hat sie sich zu einem wichtigen Publikumsmagneten auf der CeBIT entwickelt. Im Fokus stehen Lösungen für die digital vernetzte Wirtschaft. Neben der Ausstellung – die im Übrigen nicht nur inhaltlich, sondern mit ihrem ausgefallenen Standkonzept auch optisch ein echtes Highlight darstellt – erwartet die Besucher eine hochwertige Fachkonferenz zu den spannendsten Themen der Internetgesellschaft. Alle Inhalte können live im Netz mitverfolgt werden – damit ist die Webciety nicht nur vor Ort in Hannover, sondern auch für Webuser auf dem gesamten Globus erlebbar.

JB:Welche Ziele verfolgt ihr langfristig mit der Webciety?

Florian Eisenbach

FE: Selbstverständlich wollen und werden wir das erfolgreiche Konzept der Webciety weiter ausbauen. Das betrifft sowohl die Ausstellung als auch die Konferenz. Außerdem entwickeln wir neue Beteiligungsmöglichkeiten, die sich gezielt an den Bedürfnissen der Internetbranche orientieren.

JB: Du bist tagtäglich mit Start-ups und Entrepreneuren umgeben, was begeistert dich persönlich an deinem Aufgabenfeld?

FE: Die Internetbranche gehört zu den dynamischsten Industrien überhaupt. Allein die Geschwindigkeit, mit der im Netz Neues entsteht, ist beeindruckend. Als Webciety-Manager habe ich das große Glück, mit vielen kreativen Köpfen zusammenarbeiten zu dürfen. Viele Start-ups nutzen die CeBIT als „Sprungbrett“ in eine erfolgreiches digitales Business.

JB: Welche zukünftige Rolle würdest du Stichworten wie Generation Facebook, Leben und Arbeiten im Netz sowie Managing Trust geben? Gibt es digitale Grenzen und wo verlaufen diese im sogenannten Social Business?

   

FE: Wir befinden uns aktuell in einem sehr interessanten Spannungsfeld zwischen technischen Möglichkeiten auf der einen Seite und dem Bedürfnis nach Sicherheit und Privatsphäre auf der anderen Seite. Dieses Themenfeld aber auch alle Fragestellungen rund um die so genannten Social Enterprises werden in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen, auch im Rahmen der Webciety.

JB: Ich habe gesehen, dass Seedmatch CEO, Jens-Uwe Sauer, der ja ebenfalls CODE_n Jury-Mitglied ist, das Thema Crowdfunding auch im Rahmen von Webciety vorantreibt. Wie alltagstauglich ist die Finanzierung durch die Crowd?

FE: Crowdfunding ist in Deutschland noch relativ unbekannt und beginnt sich gerade erst zu etablieren. Dabei handelt es sich um eine sehr spannende Finanzierungsmethode. Wir freuen uns im Rahmen der Webciety Conference das Prinzip näher vorzustellen und live auf der Bühne mit zu erleben.

JB: Manche bezeichnen die Start-up Szene als ein spezielles Völkchen. Wie siehst du das, begegnen dir bestimmte Charakteristika häufiger als andere und wenn ja, welche sind das?

FE: Viele Start-ups sind in ihren Herangehensweisen unkonventionell, was sich in vielen Ebenen der Zusammenarbeit zeigt. Die meisten wissen sehr genau was sie wollen und das gefällt mir gut. Wir bieten für Start-ups in allen Phasen Möglichkeiten der Beteiligung: Sei es mit einer Idee bei einem Gründerwettbewerb der Webciety Conference oder mit einem bis zu 80 % geförderten Stand auf unserem Gemeinschaftsstand Jung & Innovativ bis hin zur einfachen Homebase für Start-ups, die schon ihre Marktreife erreicht haben.

JB: Vielen lieben Dank für das Interview!

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