Andrea Wlcek

SEO TRAINEES: “IT NO LONGER SEEMS STRANGE WHEN PEOPLE CONSTANTLY STARE AT THEIR PHONE DISPLAYS WHEN TALKING FACE TO FACE.”SEO TRAINEE: „ES IST NICHT MEHR MERKWÜRDIG, WENN MENSCHEN IM GESPRÄCH VON PERSON ZU PERSON STÄNDIG AUF DEN BILDSCHIRM IHRES MOBILTELEFONS STARREN.“

The jury of our blog contest awarded third place to the SEO Trainees for their post “Shaping Mobile Life ─ Die Fotolovestory”. In this interview, they explain how they got the idea for their post and whether they wouldn’t mind having a “singles near you” app themselves from time to time.

Andrea Wlcek: How and when did you get the idea for your post? Why did you decide to write your post in the form of a photo love story?

SEO Trainees: The idea to present the mobile future in that form was fairly spur of the moment. But the longer we thought about it, the better we liked it. The fact remains that no one can make an accurate prediction of the future. Take the Internet, for example. At the end of the 20th century, nobody could have imagined how deeply it would affect our lives already in 2011. Who knows, maybe the future will be completely different from the way we picture it? And then why not incorporate old-fashioned elements that everyone knows from their childhood? Bravo was the leading magazine for young people in Germany back in the day, and we all read its photo love stories. So illustrating the future using the photo love story format was not only entertaining, the historical element also provides a nice contrast to the technological revolution.

AW: How would you summarize the basic essence of your text? And in terms of content, what was most important for you while you were writing?

ST: Besides having fun, which was of course our main motivator, we wanted to approach the topic from a satirical angle. Many of the points we mentioned already play a big role today, so we intentionally put a humorous spin on them. An example for this is the idea that it no longer seems strange when people constantly stare at their phone displays when talking face to face – on the contrary. And the fact that mobile applications limit personal interactions is something that should be seen with a critical eye.

AW: In the photo love story, you develop the idea that mobile technology could gain ever more influence in the most private aspects of our lives. Do you personally like the idea of “singles near you” and “ex” apps, or can you do without that kind of technological support in future?

ST: Personally, we have mixed feelings about such developments. On one hand, a “singles near you” app strikes us as absurd. Yet I’m sure that one or the other of us would give it a try out of curiosity or just for fun. Such an app would be the future of personal ads, and even though none of us have ever used such an ad, we do know people who have found happiness that way. So why not a “singles near you” app? In any case, it’s important that individuals always have the option of deciding just how much information they want to reveal. Such apps could be a useful tool in that case.

AW: And one final question: how many new web and mobile applications have you personally tried in the last 24 months – and which ones do you still use regularly?

ST: Comparing our experiences, we realized that we all have our own preferences and ways of using mobile applications. There are the “classics”, who rely on firmly established apps like Facebook, Barcoo, traffic apps, etc., and “switchers”, like our trainee colleague Nico – interesting apps never stay on his smartphone longer than a few days. And then there’s Olaf, who has to put up with a lot of ribbing because still uses a dumbphone and only knows the mobile world from hearsay.Für ihren Beitrag „Shaping Mobile Life ─ Die Fotolovestory“ wählte die Jury unseres Blog Contest die SEO Trainees auf den dritten Platz. Im Interview erklärten sie uns anschließend, wie sie auf die Idee zu diesem Beitrag kamen und ob sie sich selbst ab und zu auch eine „Singles in Ihrer Nähe“-App wünschen.

Andrea Wlcek: Wie und wann kam euch die Idee zu eurem Beitrag? Warum habt ihr euch dazu entschieden, den Text in Form einer Fotolovestory zu schreiben?

SEO Trainees: Die Idee, die mobile Zukunft anhand einer Fotolovestory zu veranschaulichen, kam uns relativ spontan. Sie wurde jedoch mit weiterem Nachdenken immer reizvoller. Fakt ist nämlich, dass sich keiner ein genaues Bild von der Zukunft machen kann. Nehmen wir das Beispiel Internet. Dass dieses Medium schon im Jahre 2011 unser Leben maßgeblich beeinflussen wird, konnte keiner zum Ende des 20. Jahrhunderts voraussehen. Wer weiß, vielleicht kommt die Zukunft ganz anders, als wir denken? Und warum dann nicht altmodische Elemente aufgreifen, die alle aus ihrer Kindheit kennen? Bravo hat früher jeder gelesen. Die mobile Zukunft anhand einer Fotolovestory zu illustrieren, ist somit nicht nur unterhaltsam, sondern stellt durch das Vergangenheitselement auch einen guten Kontrast zur technischen Revolution dar.

AW: Wie würdet ihr die Grundessenz eures Textes zusammenfassen? Was war beim Schreiben des Beitrages inhaltlich am wichtigsten?

ST: Neben dem Spaß, der bei uns sicher merklich im Vordergrund stand, wollten wir das Thema in Richtung Realsatire gestalten. Viele der erwähnten Punkte spielen schließlich heutzutage schon eine große Rolle, daher haben wir sie bewusst überspitzt. Ein Beispiel dafür ist die Idee, dass es nicht mehr merkwürdig ist, wenn Menschen im Gespräch von Person zu Person ständig auf den Bildschirm ihres Mobiltelefons starren, sondern eher wenn das Gegenteil der Fall ist. Auch die Tatsache, dass mobile Anwendungen eine persönliche Interaktion begrenzen, sollte mit einem kritischen Auge betrachtet werden.

AW: In der Fotolovestory geht ihr darauf ein, dass die mobile Technik auch in ganz privaten Bereichen immer mehr Einfluss gewinnen könnte. Findet ihr persönlich die Vorstellung einer „Singles in Ihrer Nähe“-App und einer Ex-App gut oder darf sowas bei euch zukünftig auch gerne ohne technische Hilfsmittel ablaufen?

ST: Persönlich stehen wir einer derartigen Entwicklung zwiespältig gegenüber. Auf der einen Seite wirkt eine „Singles in Ihrer Nähe“-App auch auf uns sehr abstrus, auf der anderen Seite würde sie der Ein oder Andere von uns sicherlich zumindest aus Neugier oder Spaß mal ausprobieren. Eine solche App wäre als Zukunft der Kontaktanzeigen denkbar und auch wenn noch niemand von uns, eine solche Kontaktanzeige genutzt hat, kennen wir Menschen, die so ihr Glück gefunden haben. Warum also nicht mit einer „Singles in Ihrer Nähe“-App? Wichtig ist dabei aber in jedem Fall, dass der einzelne Mensch immer die Möglichkeit hat, selber zu entscheiden, welche Infos er von sich preisgibt. Dann können auch solche Apps ein brauchbares Hilfsmittel sein.

AW: Und eine letzte Frage zum Schluss: Wie viele neue Web- und Mobile-Anwendungen habt ihr persönlich in den vergangenen 24 Monaten angefangen zu nutzen – und welche von ihnen nutzt ihr auch heute noch regelmäßig?

ST: Hier hat sich im gegenseitigen Austausch herausgestellt, dass jeder einzelne eigene Vorlieben und Umgangsweisen mit Mobile-Anwendungen pflegt. Da gibt es die „Klassiker“, welche auf fest etablierte Apps, wie die Facebook-App, Barcoo, Verkehrsapps etc. zurückgreifen, aber auch „Switcher“ wie Traineekollege Nico, bei welchem interessante Anwendungen nur ein paar Tage auf dem Smartphone überdauern. Olaf hingegen hänseln wir beispielsweise immer noch, da er nur ein Dumbphone hat und „Mobile“ lediglich vom Hörensagen kennt.

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