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ALEXA WACKERNAGEL: „VERNETZUNG WIRD MEHR UND MEHR ZU EINEM TEIL UNSERES LEBENS“

Bloggerin Alexa Wackernagel kam mit ihrem Beitrag „Mobile Zukunft – ein Blick in die Glaskugel“ in unserem Blog Contest zum Thema „Shaping Mobile Life“ auf den zweiten Platz. Im Interview beantwortet sie uns einige Fragen zu ihrer Inspiration und ihrem Blick auf die mobile Zukunft.

Andrea Wlcek: Wie und wann kam Ihnen die Idee zu Ihrem Beitrag?

Alexa Wackernagel: Das kann ich gar nicht an einem Zeitpunkt festmachen. Als Science Fiction Fan bin ich täglich mit der Zukunft beschäftigt, und wenn es nur wieder der Wunsch ist, beamen zu können, was nahezu täglich vorkommt. Ich habe meinen Gedanken zum Thema einfach freien Lauf gelassen und Ideen gesammelt. Viel schwieriger war es, diese in Worte zu fassen.

AW: Wie würden Sie die Grundessenz Ihres Textes zusammenfassen? Was war Ihnen beim Schreiben des Beitrages inhaltlich am wichtigsten?

AWa: Vernetzung wird mehr und mehr zu einem Teil unseres Lebens, wobei die Grenzen zwischen online und offline, privat und öffentlich immer mehr verschwimmen. Beim Schreiben habe ich festgestellt, wie vielschichtig das Thema ist, und so war mir eine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen Kontexte wichtig.

AW: Sie beschreiben in Ihrem Beitrag den Zustand, dass Menschen ständig online sein werden – verbunden durch einen Knopf im Ohr und Brillen oder Kontaktlinsen. „Menschen bestimmen nicht mehr, dass sie online sind, sondern wann sie offline sein wollen.“ und klinken sich über Gedankensteuerung aus. Sehen Sie selbst diesen Zustand als erstrebenswert an?

AWa: Ich selbst achte recht genau darauf, was ich wo veröffentliche. Die Vorstellung, “always on” zu sein, halte ich für mich nicht wirklich erstrebenswert. Aber ich denke, es ist kaum vermeidbar, und lieber versuche ich wenigstens etwas Kontrolle zu behalten, als mich passiv auszuliefern. Andererseits vergesse ich auch oft beispielsweise an einem Ort einzuschecken und fände eine Automatisierung in solchen Fällen recht praktisch. Grundsätzlich gefällt mir die Idee, die Verbindung zum Netz ganz selbstverständlich und kaum mehr spürbar am Körper zu tragen und ohne umständliche Fummeleien oder Sprachhindernisse steuern zu können.

AW: Und eine letzte Frage zum Schluss: Wie viele neue Web- und Mobile-Anwendungen haben Sie persönlich in den vergangenen 24 Monaten angefangen zu nutzen – und welche von ihnen nutzen Sie auch heute noch regelmäßig?

AWa: Oh weh, schwer zu sagen. Ich probiere sehr viel aus, verliere aber auch recht schnell die Lust oder erkenne den Sinn der Anwendung nicht. Unverzichtbar sind für mich Reisehelfer wie Buchungsapps, Fahrpläne, Maps, Guides, etc, ohne die ich oft verloren wäre. Tools wie Evernote, Dropbox und Shazam, Facebook und Twitter sind natürlich treue mobile Begleiter. Und ich vertreibe mir gern mal die Zeit beim Malen mit SketchBookX :)

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